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Editorial





Ziele:

Ein gemeinsamer Kartenfundus und ein grenzüberschreitendes geographisches Informationssystem sind unerlässliche Voraussetzungen für eine grenzüberschreitende Raumordnung im Oberrheingebiet. Die ORK hat deshalb die Schaffung eines „geographischen Informationssystems für den Oberrheinraum (GISOR)” beschlossen und den Expertenausschuss „GISOR” der Arbeitsgruppe „Raumordnung” mit der Durchführung dieses Projektes beauftragt.

Ziel ist die Erstellung einer gemeinsamen digitalen Geo-Datenbank, welche direkt von der Oberrheinkonferenz, ihren Arbeitsgruppen, den Finanzpartnern wie auch den öffentlichen Trägern grenzüberschreitender Aktionen genutzt werden kann. Auf diese Weise können den Nutzern sowohl Kartenmaterial als auch sozioökonomische Daten, die den Oberrheinraum betreffen, zur Verfügung gestellt werden. Es handelt sich um ein in dieser Form einzigartiges Kartenwerk, sowie um sozioökonomische, umweltrelevante und verkehrstechnische Daten, welche eine Grundlage für die gemeinsame Raumentwicklung und die Planung und Realisierung bi- bzw. trinationaler Projekte darstellen.

Das Département Haut-Rhin übernimmt die Projektträgerschaft im Namen der Oberrheinkonferenz, die hierfür keine Rechtsfähigkeit besitzt. Es wird dabei vom Expertenausschuss „GISOR" der ORK unterstützt, in welchem die verschiedenen mitfinanzierenden Partner des GISOR vertreten sind.

Der Expertenausschuss hat folgende Aufgaben:
  • Wahl der Themen, die in das Projekt integriert werden sollen.
  • Definition der für die Behandlung dieser Themen notwendigen Daten.
  • Erfassung der fehlenden Daten.
  • Erarbeitung eines Konsens zu strittigen Punkten und Harmonisierung der Arbeitsmethoden.
Im Hinblick auf die Rationalisierung der Erfassung und Bearbeitung der unterschiedlichen Datensätze hat der Expertenausschuss „GISOR" fünf Unterarbeitsgruppen zu folgenden Themen eingesetzt:
  • Flächennutzung
  • Umwelt
  • Transport und Verkehr
  • Statistik
  • Metadaten
Der grenzüberschreitende Charakter des Projektes bringt spezifische technische Probleme mit sich, wie z.B. die unterschiedlichen geographischen Projektionen, die Fortführung der Themen über die Grenzen hinweg oder auch die Differenzen zwischen den in diesen drei Ländern verwendeten Methoden und Definitionen.


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